Kommunale Sicherheitskonferenz des Alois Mock Instituts rückt partnerschaftliche Zusammenarbeit
für mehr Sicherheit in den Fokus – Gablitz macht mit

Sicherheit geht uns alle an. Gerade für die Gemeinden ist das abnehmende Sicherheitsgefühl in der
Bevölkerung Herausforderung und Handlungsauftrag. Das Alois Mock Institut hat daher
gemeinsam mit dem NÖ Gemeindebund, dem Zivilschutzverband und der NÖ Versicherung zur
„Kommunalen Sicherheitskonferenz“ nach Grafenwörth geladen, um an die 200 Gemeindevertreter
und Interessierte über aktuelle sicherheitspolitische Fragen und Lösungsansätze zu informieren. Im
Mittelpunkt stand die Aktion „Gemeinsam.Sicher“, die nach einer erfolgreichen Testphase im Bezirk
Mödling demnächst auf ganz Niederösterreich ausgerollt werden wird.

Ein moderner Ansatz für mehr Sicherheit vor Ort ist die Aktion „Gemeinsam.Sicher“:
Sicherheitspartner sollen die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Bevölkerung verbessern.
Innenminister und Präsident des Alois Mock Instituts Wolfgang Sobotka stellte die Hintergründe
der Aktion vor: „Unser Ziel ist es, dass sich nicht nur die Polizei allein für die Sicherheit verantwortlich
fühlt, sondern auch Gemeinden, Vereine und einzelne Bürger eingebunden werden. Polizistinnen
und Polizisten sollen Probleme eigenverantwortlich erkennen und gemeinsam mit
Sicherheitspartnern aus der Bevölkerung Lösungen finden. Wir wollen von einer Gesellschaft des
Wegschauens wieder zu einer Gesellschaft des Hinsehens werden.“

Generalmajor Gerhard Lang, verantwortlicher Projektleiter im Innenministerium, betont in dem
Zusammenhang: „Es gab natürlich die Befürchtung, dass die Polizei sich durch dieses Projekt
sozusagen bezahlte und unbezahlte Spitzel engagiert. Das Gegenteil ist aber der Fall: Es geht um
einen transparenten Dialog und es geht vor allem um Prävention und die gemeinsame Beiseitigung
von Sicherheitsrisiken.“

Diese präventive Arbeit ist heute wichtiger denn je. Von organisierter Einbruchskriminalität über
immer neue Delikte im Bereich des „Cybercrime“ bis zu terroristischen Bedrohungen reichen die
Herausforderungen, die Nährboden für Angst und Unsicherheit in der Bevölkerung sind. „Wir müssen
wieder das Vertrauen herstellen, diese Herausforderungen lösen zu können. Sonst laufen wir Gefahr,
eine Gesellschaft zu werden, in der nur das Recht des Stärkeren gilt“, so Sobotka.
Auf diesem Weg sind die Gemeinden als erste Anlaufstelle für die Sorgen der Bevölkerung wichtige
Partner und darum auch tragende Säulen der Aktion „Gemeinsam.Sicher“.

„Das Projekt „Gemeinsam.Sicher“ wird Bürgerinnen und Bürger in Sicherheitsfragen stärker
zusammenbringen und einen Beitrag zum sicheren Zusammenleben in den Gemeinden leisten.
Niederösterreich setzt damit auf Kooperation und Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe“, betont
Bürgermeister Michael Cech aus der Gemeinde Gablitz, der gemeinsam mit GGR. Manuela Dundler-
Strasser an der Konferenz teilnahm.“
Cech: „Objektive Sicherheit aber auch das subjektive Sicherheitsgefühl sind ganz wichtige Eckpfeiler
für die Lebensqualität in einer Gemeinde. In Gablitz werden wir das Projekt daher mit aller Kraft
unterstützen. Von Gemeindeseite werde ich persönlich die Leitung übernehmen, weil es nicht
wichtigeres als Sicherheit gibt. Und das Projekt unterstützt die intensive Zusammenarbeit zwischen
Gemeinde, Polizei und der Bevölkerung.“

Die Partner der „Kommunalen Sicherheitskonferenz“ sind überzeugt, dass viele neue Impulse von der
Veranstaltung ausgehen: „Die Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen, wie wichtig eine Plattform wie
diese ist. Es braucht gerade bei diesen sensiblen Fragen Informationen aus erster Hand und eine
offene Diskussion, die die Gemeindevertreter in ihren Herausforderungen unterstützen“, so Christian
Rädler (Alois Mock Institut), Bürgermeister Hannes Pressl (NÖ Gemeindebund), Labg. Bürgermeister
Christoph Kainz (NÖ Zivilschutzverband) und Gebietsleiter Gerald Haselbacher (NÖ Versicherung).

Mehr Infos zu „Gemeinsam.Sicher“ unter www.gemeinsamsicher.at.